Für viele Männer  ist das eine belastende Situation. Denn volles Haar ist Sinnbild von Jugendlichkeit und Attraktivität. Mit neuen Methoden der Haartransplantation lassen sich verblüffende Ergebnisse erzielen.

Bei einer Haartransplantation werden kahle Stellen in der Kopfhaut mit eigenem, nachwachsendem Haar bedeckt.

Dabei entnimmt der Arzt in einem ersten Schritt Haarwurzeln aus dem Hinterkopf des Patienten, um sie dann in die kahlen Stellen einzusetzen.  

1. Woher kommt das Haar bei der Haartransplantation?

Die Haarwurzeln stammen vom Haarkranz am Hinterkopf, welche gegen Haarausfall resistent sind. An der neuen Stelle wachsen die Haare nach dem Implantieren der Haarwurzeln ein Leben lang nach.

2. Was ist die FUE-Methode?

Sie ist die neueste, sanfteste Methode, um ohne Skalpell die einzelnen Haarwurzeln am Hinterkopf zu entnehmen. Mit der FUE-Methode erzielt man heute ein völlig natürliches Haarbild, weil es dank Mikrochirurgie gelingt, tausende so genannter Follicular Units (FUs) zu entnehmen – statt grober Kopfhauptinseln wie früher.

3. Ab wann sind die Resultate sichtbar?

Das Haar beginnt bereits nach wenigen Wochen zu wachsen und nach zwölf Monaten können Sie mit dem Endresultat rechnen. Eine Haartransplantation ist nicht für alle von Haarausfall Betroffenen geeignet. Bei weit fortgeschrittenem, vererbtem Haarausfall («Vollglatze»), bei kreisrundem oder vernarbendem Haarausfall sowie Haarausfall aufgrund von Mangelerscheinungen oder unbehandelten, hormonellen Störungen kann keine Haartransplantation durchgeführt werden.

4. Muss man nach einer Haartransplantation weiterhin Medikamente nehmen?

Eine medikamentöse Therapie ist nicht Pflicht, wird jedoch in gewissen Fällen empfohlen. Die Haartransplantation ist bis heute die einzige Möglichkeit, um Haarausfall wieder rückgängig zu machen.