Auf der menschlichen Haut findet man verschiedene dunkel gefärbte Hautflecken. Im Volksmund werden diese als Muttermal, Leberfleck oder als Altersfleck bezeichnet. Altersflecken können sich im Laufe des Lebens verändern, grösser werden oder sich vermehren. Es handelt sich um gutartige Hautveränderungen, die zunehmend im späten Erwachsenenalter auftreten. Sie entstehen durch Pigmentansammlungen in der Oberhaut und sind die Folge einer Schädigung der Haut durch langjährige UV-Bestrahlung.

Hauttumore ausschliessen

Altersflecken lassen sich mit hochdeckendem Make-up (Camouflage) abdecken sowie längerfristig mit Bleichcremes und verschiedenen Schälverfahren behandeln. Besonders wirksam und schonend für das umgebende Gewebe ist die Entfernung mittels Laser. Eine Behandlung der Pigmentflecken darf nur erfolgen, wenn zweifelsfrei feststeht, dass es sich bei den Hautflecken um Altersflecken handelt, sich dahinter beispielsweise nicht ein Hauttumor verbirgt.

Cremes testen

Aus medizinischer Sicht benötigen Altersflecken keine Therapie, da sie harmlos sind. Bei der Behandlung können verschiedene Bleichmittel verwendet werden. Dabei kann es allerdings zu Unverträglichkeiten mit Rötungen und Juckreiz kommen. Deshalb sollten die Cremes vor Behandlungsbeginn an einer kleinen Körperstelle, zum Beispiel auf der Innenseite des Handgelenks, getestet werden. Weil die Cremes auch auf die angrenzenden, nicht pigmentierten Hautbereiche einwirken, sind sie vor allem bei grösseren Flecken geeignet. Sie sollten nicht zu lange und möglichst unter ärztlicher Aufsicht zum Einsatz kommen. Einige Präparate sind verschreibungspflichtig. Intensive Sonnenbestrahlung ist nicht die alleinige Ursache für Altersflecken: Neben UV-Licht fördern auch Alkohol und Nikotin sowie verschiedene Medikamente und Nitrate beziehungsweise Nitrite aus der Nahrung eine übermässige Bildung freier Radikale und die damit verbundene Zellalterung.