FACTS

Wie viel weisser werden die Zähne?

Gemessen wird dies mit standardisierten Farbskalen, nach denen eine Aufhellung von zwei bis drei Farbstufen erreicht werden kann. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Farbe nicht unnatürlich weiss wird.

Wie lange hält die Wirkung an?

Dies hängt sehr stark von den individuellen Ess- und Putzgewohnheiten ab. Kommen die Zähne oft mit färbenden Genussmitteln (Rotwein, Traubensaft, Nikotin, schwarzer Tee etc.) in Kontakt, verblasst der Aufhellungseffekt schneller. In der Regel hält der Effekt jedoch drei bis fünf Jahre an.

Schadet es den Zähnen?

Nein. Die medizinische Aufhellung des Zahnschmelzes ist eine wissenschaftlich gut bewährte Technik. Dennoch sind Vorsichtsmassnahmen zu beachten und es sollte vorab eine professionelle Zahnreinigung vom Zahnarzt durchgeführt werden.

Wie oft kann man die Zähne bleichen?

Das Verfahren kann alle paar Jahre risikofrei wiederholt werden. Allerdings sollte nicht permanent gebleicht werden, sondern nur bis der Wunschton erreicht ist. Anschliessend sollte dann eine Pause von zwei bis drei Jahren eingelegt werden.

Gibt es gute Alternativen zum Bleaching?

Eine gründliche Zahnpflege, regelmässige Kontrolle und Reinigung beim Zahnarzt sind die besten Optionen für dauerhaft schöne Zähne. Bei Zahncremes, die eine aufhellende Wirkung versprechen, sollte man aufpassen, da diese Schmirgelstoffe enthalten und zu einem Abschmirgeln des Zahnschmelzes führen können.

Wer kennt das nicht? Immer wenn die Zähne eines Hollywoodstars bei einer Close-up-Aufnahme spiegelblank von der Kinoleinwand strahlen, wird klar, dass dies als Attraktivitätsmerkmal und Statussymbol zugleich gilt – und das auch über die USA hinaus.

Besonders innerhalb Europas setzt sich der Trend zu einem strahlend weissen Lächeln immer stärker durch; und wer hat sich selbst nicht schon einmal gefragt, wie man selbst zu weisseren Zähnen gelangt?

Es gibt eine Lösung

Leider geht dies nicht durch Zauberhand: Denn jeder Zahn hat einen natürlichen und individuellen Farbton, der hellweiss, elfenbeinfarbig oder gar gelblich sein kann. Diese Zahnfarbe kann allerdings mithilfe verschiedener Verfahren aufgehellt und das Weiss der Zähne somit positiv beeinflusst werden.

Ein weit verbreitetes Problem ist für viele Schweizer die Bildung von Zahnbelag beziehungsweise Plaque. Denn die meisten entzündlichen Erkrankungen des Zahnfleisches sind plaquebedingt. Der dauerhafte Zahnbelag entsteht zumeist dadurch, dass sich innerhalb von vier bis zwölf Stunden nach dem Zähneputzen eine klebrige, farblose Ablagerung von Bakterien auf der Zahnoberfläche bildet, die Verfärbungen und Zahnfleischschmerzen verursachen kann.

Damit ist die Plaque-Entfernung ein Hauptbestandteil guter Zahnpflege und Mundhygiene. Ein weiterer wichtiger Faktor der täglichen Zahnpflege ist, neben der Zahnbürste selbst, die tägliche Anwendung von Zahnseide.

Denn selbst die beste Zahnbürste ist nicht in der Lage, bis in die Zahnzwischenräume vorzudringen und diese zu reinigen. Mit Zahnseide lassen sich dagegen Zahnbelag und Essensreste problemlos aus den Zwischenräumen entfernen und Karies sowie Parodontitis kann effektiv vorgebeugt werden.

Was hilft wirklich?

Schaut man in Beauty-Zeitschriften, Drogeriemärkten, der Fernsehwerbung oder dem Internet, so versprechen tausende Produkte, dem Konsumenten ein schier dauerhaft strahlend weisses Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Doch welche Produkte und Verfahren helfen wirklich, um hartnäckige Verfärbungen dauerhaft zu entfernen?

Viele Zahncremes versprechen ein strahlendes Weiss, können aber nur bis zu einem gewissen Grad Verfärbungen und Beläge entfernen. Statt den Farbton des Zahnes aufzuhellen, greifen sie auf Dauer jedoch den Zahnschmelz an. Kaffee, Rotwein, Nikotin oder auch Antibiotika verursachen hartnäckige Zahnverfärbungen. Hierbei müssen schon Bleichmittel wie beispielsweise Carbamidperoxid oder Wasserstoffperoxid zu Hilfe gezogen werden.

In geringer Konzentration und in Form so genannter White Stripes werden diese ‹Zahnstreifen› etwa zwei Wochen lang morgens und abends für eine halbe Stunde auf die gereinigten Zähne geklebt. Ihre Wirkung ist jedoch eher mässig und hält, laut Angaben des Herstellers, etwa ein halbes Jahr lang.

Professionalität ist gefragt!

Da Zahnprodukte und Präparate mit einem höheren Anteil an Bleichmitteln das Zahnfleisch nachhaltig schädigen können, dürfen sie nicht als Kosmetikprodukte für den häuslichen Gebrauch verkauft werden. Über kurz oder lang führt somit der Wunsch nach stärker aufgehellten Zähnen auf den Zahnarztstuhl.
Die erste Option zum Erhalt weisserer Zähne ist die professionelle Zahnreinigung.

Diese so genannte PZR übernimmt der Zahnarzt, die Kosten müssen jedoch vom Patienten getragen werden. In erster Linie geht es um die Reinigung der Zähne und die Verminderung des Risikos von Zahnfleischentzündung und Karies. Doch da die Zähne gründlich von Zahnstein und anderen Belägen gesäubert werden, erhalten sie auf diesem Wege – als positiver Nebeneffekt – ihr natürliches Weiss zurück.

Des Weiteren ist die professionelle Zahnreinigung eine ideale Grundlage für ein so genanntes Zahn-Bleaching, also eine kosmetische Zahnaufhellung. Wie bei allen kosmetischen Eingriffen werden die Kosten allerdings nicht von den Krankenkassen übernommen.

Der Zahnarzt kann die Zähne mithilfe eines Bleichgels behandeln, welches unter Lichteinwirkung und dem Einsatz von aktivem Sauerstoff aktiviert wird. Dies führt zu einer Auflösung von störenden Farbpigmenten und tiefsitzenden Verfärbungen aus dem Zahnschmelz heraus.

Das Bleaching ist somit ein wirkungsvolles Verfahren aus dem Dentalbereich, um innerhalb einer Sitzung die Zähne so zu bleichen, dass das Ergebnis sofort sichtbar ist.