Was sind Filler?

Moderne Filler bestehen überwiegend aus Hyaluronsäure, einem natürlichen Material, welches in der menschlichen Haut für Stabilität und Feuchtigkeit sorgt. Mit Hyaluronsäure-Fillern werden Volumenverluste im Gesicht wieder aufgebaut. Typische Regionen sind die Nasolabialfalten, Mundwinkelfalten, eingefallene Wangen, erschlaffte Lippen, Ohrläppchen. Neben den klassischen Fillern gibt es auch sogenannte Skinbooster, ebenfalls Hyaluronsäure, welche zur Behandlung von Knitterfältchen an Wangen, im Dekolleté und an den Händen, sowie zur Milderung von Aknenarben eingesetzt werden können.

Wie lange halten die Filler an?

Die Resultate halten je nach Region zwischen sechs und 18 Monate an.

Ab welcher Altersgruppe eignet sich diese Behandlungsmethode?

Überaus schmale oder asymmetrische Lippen können schon junge Menschen stören, also werden diese Regionen auch schon mal bei Patientinnen knapp über 20 Jahren angewendet. Störende Volumenverluste treten hingegen meist erst ab 30 bis 35 Jahren auf und werden entsprechend erst dann behandelt.

Wie sind die Ergebnisse?

Behandlungen mit Hyaluronsäure-Fillern sind unmittelbar sichtbar. Wenn sie von einem erfahrenen Arzt mit Sinn für Ästhetik ausgeführt werden, sehen die Resultate auch natürlich aus. Solche Behandlungen sollen vor allem auffrischen und nicht künstlich oder aufgesetzt wirken. Dank moderner Injektionstechniken mit atraumatischen stumpfen Kanülen können diese Behandlungen praktisch schmerzfrei und ohne blaue Flecken durchgeführt werden.

Wie oft (im Jahr) sollte man sich dieser Behandlung unterziehen?

Je nach behandelter Region und Alter der Patientin werden die Behandlungen etwa zweimal pro Jahr angewendet. Dabei sollte aber immer wieder aufs Neue auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen werden.

Welche Risikofaktoren oder Nebenwirkungen bestehen?

In den Händen eines erfahrenen Arztes sind Risiken und Nebenwirkungen einer solchen Behandlung gering. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Blutergüsse und Schwellungen. Selten können auch Granulome (Verkapslungen) oder Infektionen vorkommen. Ernsthafte Nebenwirkungen treten nur in Unkenntnis der lokalen Anatomie und der Gefahrenstrukturen im Gesicht auf.