Viele Menschen träumen mit zunehmendem Alter von einem jugendlichen Aussehen, ohne zu chirurgischen Massnahmen greifen zu müssen. Denn im Laufe der Jahre verliert die Haut an Spannung, Gesichtsschatten, Falten und erweiterte Äderchen kommen zum Vorschein.

«Im Gesicht entstehen die typischen Altersveränderungen einerseits durch den Verlust von Gesichtsvolumen und Elastizität von Bindegewebe und Haut und andrerseits durch die Faltenbildung beim regelmässigen Zusammenziehen bestimmter Gesichtsmuskeln.

Während gewisse Altersveränderungen unser Gesicht interessanter machen und unserer Persönlichkeit mehr Ausdruck verleihen, werden andere oft mit Sorgen, Ärger oder Müdigkeit assoziiert und deswegen als störend empfunden», weiss Dr. med. Philippe Snozzi. Mit Botulinum («Botox») und Filler können hier ohne operativen Eingriff  deutliche Ergebnisse erreicht werden.

«Unser Ziel ist es, unseren Kundinnen und Kunden zu einem frischen, erholten und ausgeglichenen Aussehen zu verhelfen. Die Natürlichkeit soll dabei komplett erhalten bleiben. Unsere Kundschaft wünscht, nach der Behandlung frischer auszusehen, ohne dass ihr Umfeld realisiert, dass ein Eingriff vorgenommen wurde.»

Verschiedene Methoden zur Faltenbehandlung

Botulinum («Botox») wird bereits seit den 90er-Jahren in der ästhetischen Medizin zur Faltenbehandlung eingesetzt und seit über zehn Jahren ist das muskelentspannende Medikament auch in der Schweiz für entsprechende Behandlungen zugelassen.

Der aus einem Bakterienprotein gewonnene Wirkstoff wird vor allem im oberen Gesichtsdrittel eingesetzt, zum Beispiel um sogenannte «Zornesfalten» und «Krähenfüsse» zu glätten.

«Filler hingegen werden am häufigsten zum ‹Auffüllen› von Falten, zur Modellierung der Lippen sowie zur Korrektur von eingefallenen Gesichtspartien verwendet – zum Beispiel bei eingefallenen Augenringen oder Wangen», erklärt Dr. Snozzi.

Filler bestehen zumeist aus Hyaluron, welches ein natürlicher Bestandteil des Bindegewebes ist. Bei ganzheitlichen Behandlungsansätzen werden Botulinum und Filler oftmals gleichzeitig eingesetzt und ergänzen sich so in ihrer Wirkung gegenseitig.