Was hast du für ein Verhältnis zu Zahnärzten?

Lacht. Ein sehr gutes. Ich bin regelmässiger Patient ...

Dein Markenzeichen ist deine Zahnlücke. Wie ist es dazu gekommen?

Vor ein paar Jahren bekam ich während eines Spiels einen Stock an meine Schaufelzähne und ein Teil ist daraufhin abgebrochen. Die abgebrochenen Schaufeln wurden wieder sorgfältig angeklebt – bis zum nächsten Schlag. Diesmal war es ein Puck, der meine schönen Schaufeln definitiv ins Aus beförderte. Ansonsten geht es meinen Zähnen aber gut. Lacht.

Die Zahnärzte warten schon am Spielfeldrand auf euch, oder?

Als ich mir meine Schaufeln rausgehauen hatte, war ich mit der Nati im Ausland. Ich musste dann umgehend ins Spital, um das, was von den Zähnen übrig geblieben ist, noch entfernen zu lassen. Wieder in der Schweiz wurde die Behandlung bei meinem Zahnarzt weitergeführt.

Für kleinere Verletzungen ist aber immer ein Zahnarzt am Spielfeldrand und verarztet direkt vor Ort.

Du hast danach eine abnehmbare Prothese bekommen. Wie kommst du damit zurecht? 

Die Prothese war anfänglich gewöhnungsbedürftig, inzwischen ist es aber kein Problem mehr. Dennoch trage ich sie häufig nicht und stehe zu meiner Zahnlücke.

Du trägst deine Zahnlücke mit einem gewissen Stolz?

Stolz ist vielleicht übertrieben, aber sie gehört zu mir. Schliesslich habe ich sie mir hart erarbeitet ... lacht. Im Eishockey gehört es schon fast dazu, dass einem ein paar Zähne fehlen. Nach Karriereende werde ich mir aber sicher Implantate einsetzen lassen. Jetzt würde sich das noch nicht lohnen.

Beim Essen ist eine Zahnlücke doch bestimmt unangenehm?

Um in einen Apfel zu beissen, sind die Schaufelzähne sicher von Vorteil. Um jedoch ein schönes Stück Fleisch zu zerkauen, braucht es sie nicht. Bis jetzt bin ich jedenfalls nicht verhungert. Lacht.

Nach dieser Erfahrung trägst du heute bestimmt einen Zahnschutz, oder?

Grinst. Nein. Ich fühle mich nicht wohl damit und werde deshalb auch in Zukunft keinen Zahnschutz tragen.