Die richtige Hautpflege ist das A und O für eine lang anhaltend gesunde und schöne Haut. In erster Linie geht es bei der Hautpflege darum, die natürlichen Funktionen und Schutzmechanismen der Haut zu erhalten und zu verbessern.
Zu einer gesunden Hautpflege gehört auch die gründliche Reinigung der Haut. Vor dem Eincrèmen ist sie der erste Schritt der täglichen Pflegeroutine. Die Pflegepalette reicht von Gels und Tonics über Seifen bis hin zu Peelings. Tonics werden nach der Hautreinigung, aber vor der eigentlichen Pflege mit Creme verwendet.

Die Haut vorbereiten

Die Haut entwickelt ständig neue Zellen, die nach aussen wachsen und dort austrocknen und verhornen. Beim Peeling werden diese Hornschüppchen gelöst und der Teint wirkt wieder frisch und klar. Unterschiedliche Hauttypen haben aber unterschiedliche Pflegebedürfnisse. Ein auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmtes Peeling entfernt diese Hautschüppchen, ohne die Haut zu reizen, und regt die Durchblutung an. Kleinste Synthetikkügelchen oder natürliche Granulate aus Kleie, Meersand, Salzkristallen, Tonerde etc. wirken wie feines Sandpapier.
Um die Hornschicht trockener Haut neu aufzubauen, muss der Feuchtigkeitshaushalt aufgebessert werden, da die Fett- und Feuchtigkeitsregulierung gestört ist. Hier helfen beispielsweise hydratisierende Körpercreme, die den Hydrolipidfilm wiederherstellen. Bei spröden Lippen wirken hingegen klassische Lippenpflegestifte, Lippenbalsame und -creme oder auch Hausmittel wie selbst gemachte Cremen aus Quark und Honig. Je nach Körperpartie sollte man auf alle Fälle speziell für diese Zone bestimmte Reinigungs- und Pflegeprodukte verwenden.

Natürliche Hautpflege

Hochwertige Hautcremen auf Naturbasis kommen auch ohne Konservierungsmittel oder andere chemische Zusätze aus. Und natürliche Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten stehen synthetischen Substanzen bezüglich kosmetischer Wirksamkeit in nichts nach. Im Gegenteil: Natürliche Hautpflege hat den Anspruch, wirksamer und vor allem besser verträglich zu sein, indem sie die Haut eben gerade auf natürliche Weise in ihren Funktionen unterstützt. Egal, ob es sich um pflanzliche Öle oder Pflanzen- und Fruchtextrakte handelt: Die Natur tut Haut und Haaren gut.

Gesunde Power-Knolle

Wussten Sie, dass auch die Kartoffel in der Hautpflege auf dem Vormarsch ist? Wie könnte es auch anders sein: In unseren Breitengraden hat sie seit jeher eine wichtige Stellung hinsichtlich Ernährung und Gesundheit. Die vielseitige «Power-Knolle» aus der Erde ist nicht nur ein wichtiger Energie-, Eiweiss- und Vitaminlieferant, sondern auch ein altbewährtes Hausmittel: Kartoffelsaft soll gegen Sodbrennen und saures Aufstos­sen helfen, Kartoffelwickel gegen den Husten bei Kindern. Kartoffeln enthalten mehr als 15 verschiedene Mineralstoffe wie etwa Kalium zur Schlackenausschwemmung, Eisen, Magnesium, Calcium oder Phosphor. Wieso sollten «Erdäpfel» also nicht auch auf der Haut ihre gesunde Wirkung entfalten?

Universale und verträgliche Hautcreme

Geschälte und geriebene Kartoffeln als Brei auf die Haut aufgetragen, gelten schon lange als wirksame Feuchtigkeitsspender und Fältchenglätter. Doch wer hat schon Zeit, sein Pflegeprodukt täglich selbst herzustellen? Die Lösung ist im Fachhandel erhältlich und nennt sich Kartoffelbalsam. Schonend zu einer 100 Prozent natürlichen Crème verarbeitet, sind Kartoffeln wahrlich Balsam für die strapazierte Haut. Die richtige Mischung aus Kartoffelsaft, Mineralstoffen und ätherischen Ölen als Duft- und Pflege-Elemente macht es aus. Die stark hauteinweichende Wirkung lässt strapazierte, verhornte, spröde Haut an Füs­sen und Händen wieder weich, elastisch und schön werden. Das gleiche gilt für Hornhaut, Hautrisse an den Fingern, Schrunden, Reizungen und Rötungen.

Viele Menschen haben schon einmal eine Überempfindlichkeitsreaktion auf bestimmte Hautpflegeprodukte festgestellt. Natürlicher Kartoffelbalsam enthält weder synthetische Träger- noch Zusatzstoffe, Konservierungsmittel oder Parfümkomponenten und eignet sich daher auch für empfindliche Haut. Er ist es sehr gut verträglich, reizt die Haut in keiner Weise und wirkt nicht allergisierend. Und so wendet man Kartoffelbalsam an: Dicke Hornhautstellen sorgfältig wegraspeln oder feilen, einmal oder mehrmals täglich eincrèmen – und die härtesten und geschundensten Hände und Füsse werden wieder zart und widerstandsfähig. Der Balsam ist übrigens aufgrund seiner Beschaffenheit und der Natürlichkeit auch an allen anderen Hautpartien anwendbar.