Unsere Vorfahren lernten den aufrechten Gang und belasteten damit ihre Füsse. Diese Überbleibsel aus vierhändigen Zeiten sind erstaunlich sensibel, wenn man bedenkt, welch tragende Rolle ihnen zukommt. Die Füsse sind die einzigen Bindeglieder des Menschen zum Boden.

Die gesamte Bodenhaftung und die gesamte Last des Körpers ruhen auf ihnen. Trotzdem werden sie oft durch falsches Schuhwerk und zu wenig Pflege geplagt. Kein Wunder, dass Füsse oft Probleme verursachen. Die zarte Haut wehrt sich gegen die Überbeanspruchung durch Verhärtung. Hornhaut ist nicht nur unschön, sondern reisst auch manchmal, und in den Schrunden siedelnde Bakterien verursachen Entzündungen.

Wer den Füssen die ihnen gebührende Behandlung gönnt, pflegt das Gehwerkzeug, das uns zuverlässig durchs Leben trägt. Der erste Schritt eines Kindes ist immer wieder ein Wunder der Natur und wird zu Recht als Ereignis gefeiert. Die zarten Babyfüsschen sind ein Symbol für die Verletzlichkeit eines Kindes, das unserer Obhut anvertraut ist. Diese Zartheit gilt es zu bewahren, durch frühes Eincremen und richtige Schuhe.

Fusspflege ist wichtig

Warzen, Hühneraugen und andere Gebresten machen das Gehen und damit das Leben schwer. Sie gehören unbedingt in fachliche Behandlung. Am besten wäre es, sich jeden Monat eine Pédicure zu leisten. Aufn jeden Fall aber mögen die Füsse das tägliche Wechseln von Socken oder Strümpfen, regelmässige warme Sprudelbäder, das Wegraspeln der harten Haut, die mustergültige Pflege der Zehennägel und das tägliche Eincremen mit einer speziellen Salbe.

So werden die harmloseren Probleme verhindert, und übelriechende Immissionen der Umwelt durch unbepflegte Füsse können gar nicht erst entstehen. Strukturelle Verformungen müssen allerdings orthopädisch behandelt werden.