Was ist Chiropraktik?

Die Aufgaben des Chiropraktors sind Diagnose, Behandlung, Beratung und Betreuung. Im Gesundheitswesen hat der Chiropraktor die wichtige Aufgabe, Patienten auf natürlichem Wege – in der Regel ohne Chirurgie und ohne Medikamente – zu helfen.

Die Behandlung hat einen beruhigenden Einfluss auf das Nervensystem. Muskelspannungen werden gelöst, Schmerzen lassen nach

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Haus- und Spezialärzten wie auch mit Spitälern ist heute Alltag. Chiropraktik wird von der gesetzlichen Krankenversicherung vergütet.

 

Wie arbeitet ein Chiropraktor?

Die Chiropraktorin oder der Chiropraktor behandelt Patienten hauptsächlich mit den Händen, das heisst mittels manueller Manipulation der Wirbelsäule. Mit einem dosierten Impuls werden die Gelenke der Wirbelsäule auseinanderbewegt.

Die Behandlung hat einen beruhigenden Einfluss auf das Nervensystem. Muskelspannungen werden gelöst, Schmerzen lassen nach. Zudem können auf diese Weise Fehlfunktionen der Gelenke behoben werden.

Neben der manuellen Therapie schenkt die Chiropraktik der umfassenden, ganzheitlichen Beratung und Betreuung der Patienten ein besonderes Augenmerk.

 

Wann sollte man einen Chiropraktor aufsuchen?

Wer unter Rückenschmerzen leidet oder andere Beschwerden am Bewegungsapparat hat, ist beim Chiropraktor als erstem Ansprechpartner an der richtigen Adresse.

Viele Beschwerden haben ihren Ursprung in der Wirbelsäule, von Kiefergelenkbeschwerden über Hüftgelenk- und Ellbogenschmerzen bis hin zu Migräne.

Chiropraktik ist eine optimale Therapie, mit der viele Patienten in angemessener Zeit wieder fit und schmerzfrei werden – dies in der Regel ohne die Einnahme von Medikamenten. In vielen Fällen kann auf einen chirurgischen Eingriff verzichtet werden.

 

Wie wird man Chiropraktor?

Chiropraktik gehört zu den fünf universitären Medizinalberufen. Die Ausbildung umfasst sechs Jahre Studium in Medizin und Chiropraktik sowie zwei bis drei Jahre Weiterbildung.

Chiropraktoren behandeln als Grundversorger nicht nur Beschwerden am Bewegungsapparat und davon ausgehende biomechanische und neurophysiologische Störungen, sondern stellen auch medizinische Diagnosen.

Chiropraktorinnen und Chiropraktoren erstellen Röntgenaufnahmen, sie haben die Kompetenz, rezeptpflichtige Medikamente zu verschreiben und an Spezialisten zu überweisen.