Das Implantat ist meist eine im Kieferknochen eingesetzte Titanschraube. Sie tritt an die Stelle der Zahnwurzel. Auf ihr wird der Zahnersatz montiert. Implantiert wird in ausgewachsene Kiefer.

Innert zehn Jahren gehen laut der Implantat Stiftung Schweiz 5 von 100 Implantaten verloren.

Risiken und Komplikationen

Als Risikofaktoren gelten unter anderem: Rauchen, eingeschränkte Wundheilung, Parodontitis, Knochendefekt, Zähneknirschen, mangelnde Mundhygiene, bestimmte Medikamente und gewisse psychische Erkrankungen.

Mögliche Komplikationen nach dem Eingriff: Blutung, Schwellung, Bluterguss, Infektion, temporäre Empfindungsstörung und gestörte Wundheilung.

Vor- und Nachteile

Eine Zahnlücke wird mit einer Brücke oder einem Zahnersatz geschlossen. Dafür werden Nachbarzähne abgeschliffen. Unnötig ist dies beim Implantat. Bei einer Prothese oder Brücke erzielen Titanschrauben eine gute Kaufunktion.

Ist ein Knochenaufbau oder eine Schleimhauttransplantation notwendig, wird die Behandlung aufwändig. Infektionsanfällig ist ein Implantat bei schlechter Mundhygiene.