Gesicht, Hände, Decolleté – da, wo besonders viel Sonne hinkommt, können sich im Laufe der Jahre braune Hautflecken bilden. Die Altersflecken oder Lentigines seniles, wie sie auch heissen, entstehen durch UV-Strahlung.

Der Körper reagiert auf die Sonnenstrahlen unter anderem mit der Bildung des Pigments Lipofuszin. Wenn dieses nicht mehr abgebaut werden kann und sich genügend angesammelt hat, sieht man das Pigment als Altersfleck auf der Haut. Nebst der Sonne haben auch die Vererbung sowie bestimmte Medikamente einen Einfluss.

In der Regel sind Altersflecken harmlos, sollten aber trotzdem vom Facharzt abgeklärt werden, um Hautkrebs auszuschliessen. Gemäss einer aktuellen Umfrage gelten die braunen Flecken für zwei von drei Menschen als Zeichen der Reife.

Aber die Hälfte der Befragten ist der Ansicht, dass die Altersflecken den Menschen älter machen, als er wirklich ist. Kein Wunder also, dass man die Flecken gerne loswerden will – auch wenn es aus gesundheitlichen Gründen keinen Anlass dafür gibt. Welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung?

Verschiedene Behandlungsmethoden

Am einfachsten und ganz ohne Risiko ist das Überschminken mit einem sogenannten Camouflage-Make-up, das sehr gut deckt und abends einfach wieder abgeschminkt wird.

Eine weitere Möglichkeit sind Peelings. Dabei entfernt der Hautarzt die oberste Hautschicht und damit die Flecken mit chemischen Mitteln wie zum Beispiel Fruchtsäure oder Trichloressigsäure. Geschieht dies mechanisch, also durch Abschleifen, spricht man von Dermabrasion.

Gute Erfolge verspricht eine Laserbehandlung, beispielsweise mit dem Alexandritlaser oder dem laserähnlichen System IPL. Dabei wird ein Laserstrahl auf die Haut gerichtet, der die stark pigmenthaltigen Zellen erhitzt und absterben lässt, während die übrige Haut  unversehrt bleibt.

In zwei bis vier Sitzungen können die Flecken schon recht gut zum Verschwinden gebracht werden. Am besten, man lässt sich von einem Dermatologen beraten. Die Kosten für alle Therapien richten sich nach dem Aufwand und sollten zum Voraus abgeklärt werden.

Was in jedem Fall gilt: Nach der Behandlung muss unbedingt vermieden werden, dass die Haut schädlicher UV-Strahlung ausgesetzt ist. Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist deshalb ein Muss.