Neusten Schätzungen zufolge leiden rund 15 Prozent der über 60-jährigen Bevölkerung unter Vergesslichkeit. Die Schweizerische Alzheimervereinigung gibt etwa 116'000 effektiv an Demenz erkrankte Menschen an – eine Zahl, die uns nachdenklich stimmen sollte, insbesondere da Experten davon ausgehen, dass sich diese Zahl bis zum Jahr 2050 verdoppeln wird.

Kognitive Störungen und Symptome, die den Zustand zwischen dem normalen Alterungsprozessund der eigentlichen Demenz bezeichnen, können neben der Vergesslichkeit auch die Konzentration, Aufmerksamkeit, Exekutivfunktionen, Sprache oder visuell-konstruktive Fähigkeiten betreffen.

Die mehrfachen Wirkungen machen die Pflanze in Bezug auf die Behandlung von Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen so wertvoll

Oft ist der Übergang zwischen einer normalen Abnahme der Gedächtnisleistung im Alter zu einer leichten kognitiven Störung fliessend.

Die Symptome sollten daher ernst genommen werden, denn bislang sind demenzielle Erkrankungen noch nicht heilbar.

Wer jedoch bereits den ersten Anzeichen von Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen die nötige Beachtung schenkt, kann das Fortschreiten der Erkrankung bis hin zur Demenz mit gezielten Massnahmen verzögern.

Körperliche Betätigung, regelmässiges Gehirntraining sowie eine ausgewogene Ernährung stehen dabei im Zentrum.

Um Symptome der kognitiven Störungen zu vermindern, eignet sich zudem der Trockenextrakt aus den Blättern der Ginkgo-biloba-Pflanze. Hierbei handelt es sich um ein besonders wirksames Gegenmittel, welches die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen steigern kann, da durch die Wirkung des Extraktes die Alltagskompetenz der Betroffenen verbessert wird.

Durch die regelmässige Einnahme der aus China stammenden Heilpflanze können Patienten mit leichten kognitiven Störungen das Auftreten einer Demenz verzögern. Der standardisierte Extrakt aus den Blättern der als Tempelbaum verehrten Pflanze beinhaltet eine komplexe Mischung verschiedener Substanzen.

Jede dieser Substanzen wirkt auf unterschiedlichen Ebenen: Die im Ginkgoblatt enthaltenen Flavonglykoside und Terpenlactone zeigen positive Eigenschaften in Bezug auf die Neuroprotektion und auf die Beeinflussung der zerebralen Mikrozirkulation, indem der Blutfluss verbessert und die Sauerstoffzufuhr im Gehirn erhöht wird.

Durchden natürlichen Alterungsprozess können Sauerstoffradikale entstehen, die auf das Körpergewebe giftig wirken und dazu beitragen, dass die Nervenzellen absterben. Die Flavonoide von Ginkgo biloba können diese Radikale auffangen und so dem Absterben der Nervenzellen entgegenwirken.

Diese mehrfachen Wirkungen machen die Pflanze in Bezug auf die Behandlung von Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen so wertvoll. Oft wird der Ginkgo-biloba-Extrakt auch bei Schwindel und Tinnitus eingesetzt, welche ebenfalls bei älteren Menschen vorkommen können.

Jedoch sollte die Behandlung mit dem Ginkgo-Extrakt mit ärztlicher Rücksprache geschehen und gegebenenfalls in Kombination mit anderen therapeutischen Massnahmen.