So können etwa Hühneraugen nicht nur an den Füssen, sondern eben auch an den Händen entstehen. Dabei kann das Spielen verschiedener Musikinstrumente oder das Treiben einiger Sportarten die Bildung von Hühneraugen begünstigen.

Ein Hühnerauge ist denn nichts weiter als eine verhornte Druckstelle, die aber sehr schmerzhaft ist. Das Hühnerauge lässt sich in der Regel einfach selbst behandeln. Dazu gibt es in der Apotheke spezielle Lösungen und Pflaster.

Warzen - Achtung ansteckend !

Warzen können leicht mit Hühneraugen verwechselt werden. Deshalb sollte man lieber einmal mehr den Arzt auf die Hautwucherung blicken lassen. Denn Warzen sind nicht nur unschön, sondern auch sehr ansteckend. Sie werden durch Viren ausgelöst und können sich vor allem bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem schnell ausbreiten.

Warzenviren werden meist durch direkten Hautkontakt, also etwa durch den Handschlag übertragen. Bei der Behandlung von Warzen ist allerdings Vorsicht angesagt. Auf keinen Fall sollte man mit einem Messer selbst Hand anlegen oder an der Warze herumkratzen. Dadurch können sich die Viren auf andere, gesunde Hautpartien ausbreiten, sodass weitere Warzen entstehen.

Bewährt haben sich hingegen spezielle Produkte aus der Apotheke. Diese enthalten zum Beispiel Salicyl- oder Milchsäure, welche das verhornte Gewebe aufweichen, sodass es leicht abgetragen werden kann. Auch Vereisungssprays oder Warzenpflaster sind wirksame Alternativen.

Ganglion – häufigster gutartiger Weichteiltumor der Hand

Ein Ganglion oder Überbein bildet sich meist am Handgelenk oder Finger und zeigt sich durch eine Schwellung, die leicht zu ertasten und meist gut sichtbar ist. Zudem können Schmerzen bei Berührungen auftreten.

Wenn das Überbein keine Beschwerden verursacht, kann man mit einer Therapie abwarten. Denn Ganglien können sich spontan zurückbilden. Bei Schmerzen stehen einerseits die konservative Therapie mit Physiotherapie und Medikamenten oder ein operativer Eingriff zur Verfügung.