Sie werden immer wieder als der kleine Mann mit der vielleicht bekanntesten Zahnlücke der Deutschschweiz bezeichnet. Was bedeutet Ihnen Ihre Zahnlücke?

Sie ist etwas Besonderes und tatsächlich zu einem Markenzeichen von mir geworden. Wenn ich gefragt werde, weshalb ich sie nie habe richten lassen, sage ich immer: Wenn man schon die Chance auf eine Zahnlücke hat, soll man sie auch packen.


Ich finde Zahnlücken auch bei Frauen sehr «herzig».
 

Wie halten Sie Ihre Zähne gesund?

Schon als Kind wurde mir von meinen Eltern eingeimpft: Zähne putzen, Zähne putzen, Zähne putzen. Wie die meisten Kinder habe ich den Sinn dahinter nicht so recht verstanden. Heute verstehe ich ihn und predige dasselbe meinen Kindern.

Ich habe ein relativ schwieriges Gebiss und mache entsprechend viel für meine Mundgesundheit: Mindestens zweimal am Tag Zähne putzen, Zahnseide benutzen, Zunge reinigen und Munddusche. Zudem kaue ich während des Tages Zahnkaugummi. Mein Hauptproblem ist damit aber noch nicht gelöst ...

Erzählen Sie.

Ich knirsche nachts ganz schrecklich mit meinen Zähnen. Meine Kiefermuskulatur ist inzwischen beeindruckend stark. Ich trage nachts eine sogenannte Michigan-Schiene und wenn ich die mal vergesse, merke ich es sofort.

Ich habe mir durch das Knirschen schon einiges an meinen Zähnen kaputt gemacht.

Das heisst, Sie haben ein relativ enges Verhältnis zu Ihrem Zahnarzt?

So ist es.
 

Mein Zahnarzt ist inzwischen zu einem guten Freund geworden.
 

Als Kind habe ich mir mal einen Zahn ausgeschlagen, später hatte ich eine Wurzelbehandlung, abgebrochene Zähne, Karies, musste die Weisheitszähne entfernen und, und, und.

Ihre Kinder sind fünf und acht Jahre alt.  Kein Alter, in dem man gerne Zähne putzt.  Wie bringen Sie Ihnen die Wichtigkeit der täglichen Zahnreinigung bei?

Morgens putzen die Kinder ihre Zähne selbst, abends gibt es jeweils eine Generalreinigung von uns. Süssgetränke gibt es bei uns in der Regel nicht und auch Süssigkeiten versuchen wir im Rahmen zu halten. Aber ja, man muss immer dranbleiben.

In Ihrem aktuellen Programm «Warum?» beschäftigen Sie sich unter anderem mit einer Situation, die wir alle kennen. Man kommt vom Abendessen zurück ins Hotel, putzt sich die Zähne und dann das: Auf dem Kopfkissen liegt ein verlockendes Bettmümpfeli ...

Warum bringen die Eltern uns als Kinder penibel bei, dass man beim Zubettgehen die Zähne putzt, und dann legen sie einem im Hotel diese Bettmümpfeli aufs Kopfkissen? Die Sache ist schon schlimm genug, aber es kann noch übler kommen: Noch schlimmer, als wenn du sie isst, ist, wenn du sie vergisst.

Das gibt dann Erklärungsbedarf beim spanischen Zimmermädchen am nächsten Tag. Schwierig, ihm klar­zumachen, dass das nur Schokolade im Leintuch ist, da hilft auch der Schlecktest nicht.

Was bringt Sie zum Lachen?

Manchmal sind das Situationen, wo ich einfach losprusten muss. Alltagskomik, die ausser mir manchmal gar niemand lustig findet. Es gibt auch amerikanische Komiker, die ich sehr lustig finde. Viele Menschen erzählen mir Witze und zwischendurch gibt es einen, den ich sogar lustig finde.

Können Sie uns Ihren Lieblingswitz erzählen?

Ich erzähle sehr ungern Witze und vergesse sie auch immer ganz schnell wieder. Ich bin froh, dass ich privat nicht unbedingt lustig sein muss.

Gleichzeitig beschäftigt mich aber die Frage, wer diese Witze erfindet? Sie sind teilweise hervorragend gemacht. Meine Kinder kommen heute mit Witzen nach Hause, die ich in meiner Kindheit schon meinen Eltern erzählt habe.

Sind Sie eher der «Schmunzler» oder prusten Sie richtig los beim Lachen und zeigen Zähne?

Als Kind habe ich sehr viel gegiggelt, in der Schule war ich der Klassenclown mit der Beurteilung «Betragen ungenügend». Heute bin ich eher der stille Schmunzler geworden. Aber es gibt immer wieder Situationen, in denen ich richtig losprusten muss.

Sie sind aktuell mitten in den Proben zur Tanzshow «Darf ich bitten?». Wie läuft es?

Oh, fragen Sie meine Tanzpartnerin ... Ich kann eigentlich gar nicht tanzen und muss da sehr viel lernen. Mal schauen, wo wir landen werden. Noch steht viel Arbeit bevor ...

Welche beruflichen Pläne haben Sie für 2018?

Ich spiele in diesem Jahr noch mein Programm «Warum?». Aktuell bin ich aber schon wieder an der Entwicklung eines neuen Programmes.