Psoriasis führt oft zu erheblichen Einschränkungen im Alltag der Betroffenen. Bei Psoriasis ist die Haut mit schuppenden, juckenden und schmerzhaften Entzündungsherden übersät.

Der Juckreiz und die Schmerzen können schon alltägliche Dinge wie Gehen oder Schlafen zur Herausforderung machen. Daneben leiden viele Betroffene unter den Blicken ihrer Mitmenschen.

Psoriasis ist nicht ansteckend!

«Für die Betroffenen ist es sehr belastend, wegen ihrer auffälligen Hauterscheinungen angestarrt zu werden», sagt Sabina Seiler von der Schweizerischen Psoriasis und Vitiligo Gesellschaft (SPVG)

Für viele Patienten ist der Griff zu T-Shirt und kurzer Hose oder auch der Schwimmbadbesuch deshalb keine Selbstverständlichkeit.

Zudem erleben Erkrankte immer wieder, dass Menschen in ihrem Umfeld buchstäblich auf Distanz gehen. Wichtig ist deshalb der offene Umgang mit der Erkrankung. «Nichtwissen führt häufig zu Vorurteilen und Unsicherheit.

Deshalb ist es für das Umfeld wichtig, über die Krankheit informiert zu werden. Etwa darüber, dass sie nicht ansteckend ist», so Seiler.
 

Erkrankung akzeptieren

«So schwer es anfangs erscheinen mag: Man sollte die Psoriasis akzeptieren und sich mit der Erkrankung aussöhnen. Die innere Haltung ist massgebend, wie man mit der Krankheit umgehen kann», weiss Sabina Seiler.

Der Austausch mit anderen Betroffenen kann hier sehr hilfreich sein. «Die Betroffenen sehen, dass sie nicht alleine sind mit ihrer Erkrankung, und können untereinander Tipps austauschen.»

Die SPVG organisiert dazu regelmässig Treffen in verschiedenen Regionen. «Zudem bieten wir ab Juni einen Onlinetest zur Lebensqualität an.

Hierbei können die Betroffenen herausfinden, wo sie stehen und was sie allenfalls verbessern können», erklärt Seiler abschliessend.