Als Parodontopathien werden Erkrankungen des parodontalen Zahnhalteapparates bezeichnet. Man unterscheidet verschiedene Typen, so etwa Plaque, Zahnstein, Gingivitis oder Parodontitis.

Generell folgen diese Erkrankungen aufeinander oder direkt. Sie stellen infektiöse und entzündliche Veränderungen dar. Fast jeder ist schon mindestens einmal in seinem Leben von einer solchen Erkrankung betroffen gewesen.

Falsche Mundhygiene

Der Hauptgrund für die Entstehung von Zahnfleischerkrankungen ist die übermässige Ablagerung von bakteriellen Belägen in der Mundhöhle und eine unzureichende oder falsche Mundhygiene. In der Mundhöhle gibt es viele Mikroorganismen, die wir mit der Nahrung aufnehmen.

Solange die Anzahl dieser Mikroorganismen im richtigen Gleichgewicht ist, spricht man von einer gesunden Mundhöhle. Wenn wegen verschiedener Ursachen das Anlagern von bakteriellen Belägen ansteigt, kann das Zahnfleisch darauf mit einer Entzündung reagieren.

Regelmässige Untersuchungen

Um dem vorzubeugen, steht an erster Stelle eine korrekte Mundhygiene. Ausser den Zähnen ist es ebenso wichtig, die Zahnzwischenräume, die Zunge, den Zahnersatz und den darunterliegenden Raum regelmässig zu reinigen.

Auf keinen Fall vergessen sollte man die Untersuchungen beim Zahnarzt und den Besuch bei der Dentalhygienikerin, die neben einer entsprechenden Behandlung auch immer Tipps und Ratschläge zur geeigneten Mundhygiene geben kann.

Nicht zuletzt müssen wir selber für eine gesunde Ernährung und genug Bewegung sorgen, das Rauchen vermeiden und versuchen, ein gesundes und möglichst stressfreies Leben zu führen.