Seit wann haben Sie diese Krankheit und wie haben Sie dies herausgefunden?

Seit drei Jahren leide ich an Reflux, dessen Diagnose quasi rein zufällig im Zuge einer Gastroskopie gestellt wurde, die ich als Vorsorgeuntersuchung nach dem Tod meines Vaters durchführen liess, der an Bauchspeicheldrüsenkrebs starb. Ich leide unter chronischem Magenbrennen und muss, nach Bedarf, Medikamente dagegen einnehmen.

 

In welcher Situation beeinflusst Sie die Krankheit am meisten?

Insbesondere beeinflusst mich die Krankheit, wenn ich viel Sport treibe. Ob im Fitnessstudio oder beim Joggen – mein Magen stösst dann Magensäure auf. Dies kann jedoch auch im Alltag unangenehm werden, wenn dies zu Geräuschen führt. An Feiertagen muss ich mich in Acht nehmen, da diese Tage ja nahezu dazu verleiten, über den Hunger und Durst hinaus zu essen und zu trinken. Daher muss ich meine reguläre Medikation in dieser Zeit etwas anpassen.

 

Wie gross ist die psychische Belastung?

Die Belastung ist verhältnismässig gering; abgesehen von den zeitweise auftauchenden Geräuschen, die mein Magen macht.

 

Wie möchten Sie, dass die Mitmenschen mit Ihnen, in Bezug auf Ihre Krankheit, umgehen?

Glücklicherweise gibt es keinerlei visuelle Anzeichen der Krankheit, für die ich in irgendeiner Form vorverurteilt werden könnte. Allerdings möchte ich, dass die Menschen in meinem Umfeld mich so akzeptieren, wie ich bin.