Sie haben sich vor einigen Jahren die Augen lasern lassen. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?

Es war ein Zufall. Die Sendung «Gesundheit Sprechstunde» suchte jemanden, der sich live in der Sendung die Augen lasern lässt. Sie haben diverse Prominente angefragt, jedoch niemanden gefunden. Ich habe gesagt, falls sich niemand zur Verfügung stellt, würde ich das machen. Und so kam es dann auch. Bis dahin habe ich mich mit dem Thema nicht gross auseinandergesetzt, da ich eigentlich keine Probleme mit meiner Brille hatte.

Was bedeutet Ihnen Brillenfreiheit?

Ich bin viel flexibler im Alltag

Die Vorteile einer Brillenfreiheit habe ich Schritt für Schritt bemerkt. Im Winter beim Skifahren, im Sommer beim Schwimmen. Ich konnte plötzlich alle Sonnenbrillen tragen, ohne die Gläser korrigieren zu müssen. Gerade beim Sport hat Brillenfreiheit grosse Vorteile.

Wie haben Sie den Eingriff erlebt?

Es ist faszinierend, wie schnell das Ganze geht. Das Auge wird fixiert, die zwei Laser-Durchgänge gemacht und nach rund fünf Minuten ist alles erledigt. Der Vorgang des Laserns selber geht noch viel schneller. Wir haben zuerst das eine Auge gelasert vor der Sendung und dann das zweite live.

Es gab keine Komplikationen, Schmerzen hatte ich keine und sofort nach dem Eingriff spürt man, dass man wieder normal sehen kann, auch wenn die Augen noch empfindlich sind.

Waren Sie danach sofort wieder einsatzfähig?

Natürlich sind die Augen noch gereizt nach dem Eingriff, aber es ist vergleichbar mit einer leichten Erkältung. Die einzige Massnahme nach der Operation ist eine Brille, die man zwei Wochen tragen muss, damit kein Schmutz ins Auge gerät.

Aber man sieht sofort wieder gut und nach ein paar Tagen haben sich die Augen auch erholt. Somit war ich sofort wieder einsatzfähig.

Hatten Sie Ängste oder Bedenken vor dem Eingriff?

Da das Ganze von der Anfrage bis zum Eingriff sehr schnell ging, hatte ich gar keine Zeit, mir gross Gedanken zu machen. Und da ich einen sehr guten Eindruck vom Arzt hatte, hatte ich keine Bedenken.

Wie hat der Eingriff das Leben verändert?

Es ist schon toll, wenn man einfach ohne Linsen oder Brille gut sehen kann, es erleichtert den Alltag enorm. Ich bin viel flexibler.

Im aktuellen Stück tragen Sie wieder Brille. Wie fühlen Sie sich damit?

Die Brille ist nur Fake und hat keine korrigierten Gläser. Da ich mich in Sachen Outfit an Apple-Gründer Steve Jobs orientiere, gehört die Brille dazu. Es ist übrigens die Original-Marke von Jobs, die ich trage.

Grundsätzlich hatte ich nie Probleme damit, eine Brille zu tragen, und habe auch immer noch ein paar Modelle zuhause, die ich hin und wieder im Alltag trage, weil ich Brillen immer noch ein tolles Accessoire finde.

Welche Pläne haben Sie für dieses Jahr?

Ich spiele die nächsten Monate die letzten Shows mit meinem Programm «iFach Zucco», Ende Mai ist die letzte Vorstellung. Dann schreibe ich parallel am neuen Programm, das am diesjährigen Humorfestival in Arosa seine Uraufführung haben wird. Daneben moderiere ich Events und bin neu in der Sendung Kassensturz mit einer eigenen Rubrik vertreten.