Wussten Sie...

 

  • … dass wir Menschen pro Minute etwa 10- bis 15-mal blinzeln, um die Hornhaut des Auges mit Tränenflüssigkeit zu befeuchten? Bei nervösen Personen kann der Wimpernschlag auch in höherer Frequenz bis zu 50-mal in der Minute auftreten.
     
  • … dass das Auge der Libelle aus mehr als 30 000 einzelnen Augen besteht? Durch die seitlich angeordneten Augen besitzt das Insekt einen Sichtradius von 360 Grad beziehungsweise den kompletten Rundblick. Zudem können Libellen ultraviolett sehen, was sie auch ins Wasser hineinsehen lässt.
     
  • … dass es unmöglich ist, mit offenen Augen zu niesen? Zum Nies­reflex, der als Selbstreinigung des Körpers dient, gehört auch das Augenschliessen. Forscher vermuten, dass der Augenschliess­reflex verhindern soll, dass beim Niesen ausgestossene Bakterien und Viren ins Auge gelangen.
     
  • … dass etwa 90 Prozent aller Menschen braune Augen haben, wovon der grösste Teil nichteuropäischer Abstammung ist? Grün ist mit 2 bis 4 Prozent die seltenste Augenfarbe weltweit. Und das Land mit den meisten blauäugigen Menschen ist übrigens Estland (99 Prozent).
     
  • … dass fast alle Babys mit heller Hautfarbe mit blauen Augen geboren werden? Die Augenfarbe ändert sich jedoch bei vielen Säuglingen zwischen dem sechsten und zwölften Monat. Grund dafür ist die zunehmende Produktion des Farbstoffs Melanin, der die Pigmente in der Iris färbt.
     
  • … dass unsere Augen starke Muskeln besitzen? Ganze sechs Muskeln sorgen für die Augenbeweglichkeit, wobei die äusseren Augen­muskeln die aktivsten Muskeln des menschlichen Körpers sind.
     
  • … dass die Volksweisheit «Rüebli sind gut fürs Auge» stimmt? Karotten enthalten nämlich viel Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A. Es ist für ein ungetrübtes Sehvermögen zuständig, erfüllt aber auch viele weitere wichtige Körperfunktionen. Ein häufiger Karottenverzehr kann allerdings weder das Sehvermögen steigern, noch eine Sehschwäche heilen.
     
  • … dass nur 0,8 Prozent der Frauen, jedoch 9 Prozent der Männer an einer Rot-Grün-Sehschwäche leiden? Das liegt daran, dass die Fähigkeit zum Unterscheiden dieser Farben durch das 23. Chromosom (X-Chromosom) weitergegeben wird und dass es sich beim Defekt um ein rezessives Merkmal handelt.