Die Dermatologie befasst sich mit den Erkrankungen der Haut und Hauttumoren. Durch das zunehmend höhere Alter der Bevölkerung gewinnt die Dermatologie an Bedeutung.

Es ist eine der Hauptaufgaben der Hautärzte, die Menschen zu instruieren, wie sie die Alterung ihrer Haut verlangsamen und frühzeitig Hautkrebs entdecken.

Bräunungslampen wie im Solarium sind zu vermeiden; sie fördern die Entwicklung von Hautkrebs und auch von Hautveränderungen wie Pigmentierung und Falten.

Wie sollen wir unsere Haut pflegen? Indem wir die richtigen Pflegeprodukte anwenden. Seife sollte einen pH-Wert von 5,5 aufweisen, um den Mikroben, die auf der Haut leben, das passende Ökosystem zu ermöglichen. Die Veränderungen des pH-Werts auf der Haut können entzündliche Reaktionen auslösen.

Die Befeuchtung der Haut mit Hydratationscreme ist wichtig, um Trockenheit und langfristig Hautschäden zu verhindern. Pflegecremes, die Derivate von Vitamin A enthalten, verbessern die Qualität der oberflächlichen Hautschichten.

Eine ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf Rauchen reduzieren die zirkulierenden potenziellen Giftstoffe und freie Radikale.

Wie sollen wir unsere Haut schützen? Die Alterung der Haut erfolgt nicht nur genbedingt. Unsere Umwelt nimmt ebenso Einfluss. Die Sonne stellt den grössten Faktor für die Hautalterung dar.

Darum sollte man sich stets vor Ultraviolett-Strahlen (UV) schützen, durch passende Kleidung und Schutzcreme. Bräunungslampen wie im Solarium sind zu vermeiden; sie fördern die Entwicklung von Hautkrebs und auch von Hautveränderungen wie Pigmentierung und Falten.

Welche Faktoren rufen Hautkrebs hervor? Das ist noch nicht abschliessend erforscht. Die UV-Bestrahlung spielt die Hauptrolle. Aber auch genetische Eigenschaften, etwa der Hautfototyp, prädisponieren Schäden, die durch die Sonne induziert werden.

Menschen mit heller Haut und hellen Augen entwickeln eher Hautkrebs im Vergleich zu Dunkelhäutigen mit dunklen Augen. Gewohnheiten spielen selbstverständlich eine Rolle: die kontinuierliche Sonneneinstrahlung ebenso wie Bräunungslampen rufen hellen Hautkrebs hervor; akute UV-Expositionen mit Sonnenbrand kann zu dunklem Hautkrebs (Melanom) führen. Eine verminderte Immunabwehr oder immunsuppressive Therapie sind gleichsam Faktoren.

Wie erkennt man Hautkrebs? Er tritt in Form der häufigsten bösartigen Tumore auf, diese sind jedoch gut behandelbar, wenn sie zeitig erkannt werden. Verdächtige Flecken oder Knötchen sollte man dem Arzt zeigen.

Wie sieht ein Hauttumor aus? Das Basalzellkarzinom, ein heller Hautkrebs, tritt am häufigsten auf. Es sieht aus wie eine kleine glänzende hautfarbene Perle, manchmal erodiert ohne Tendenz zur Heilung. Mit der Zeit infiltriert dieser Tumor in der Tiefe das Hautgewebe.

In der Häufigkeit wird er gefolgt vom Plattenepithelkarzinom, ebenso ein heller Hautkrebs. Es erscheint wie eine krustige Läsion, die sich schnell weiterentwickelt. In manchen Fällen kann dies sogar zur Entwicklung der Metastasen führen. Das Melanom ist weniger verbreitet als diese beiden Tumoren, aber weit gefährlicher.

Es tritt in jedem Alter auf und kann Metastasen entwickeln. Wie lässt sich das Melanom erkennen? Unterscheidet sich ein Muttermal von den anderen – indem es beispielsweise das «hässliche Entlein-Zeichen» aufweist – macht es sich verdächtig.

Die Grundregel ABCD  hilft in der Erkennung: Ist die Hautläsion Asymmetrisch? Hat es unregelmässige Kanten (Borders)? Weist es verschiedene Farben auf (Colours)? Wechselt es Dynamisch die Grösse? Falls ja, könnte die Diagnose Melanom lauten.

Zum Schluss ein guter Rat: Vermeiden Sie Bräunung und Sonnenbrand, weil beides zu Krebs und Hautalterung führen kann.