Eine Studie des Siteman Cancer Center...

...der Washington University belegt, dass durch eine zielgerichtete Beeinflussung verschiedener Lebensstilfaktoren das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, wesentlich beeinflusst werden kann. Dazu gehört unter anderem körperliche Aktivität, beispielsweise in Form von regelmässiger Bewegung und Sport.

Die Studie hatte in grossem Stil Daten zur Vorbeugung von Krebs erhoben.

Der Schwerpunkt lag darin, mithilfe der Angaben der Studienteilnehmer die Veränderungen in der körperlichen Aktivität in Zusammenhang mit krebsbedingten Todesfällen durch Darmkrebs zu beleuchten.

Experten sagen, dass bereits 30 bis 60 Minuten täglich ausreichen, um das Risiko einer Erkrankung wesentlich zu senken.

Es wird dabei nicht zwischen einer aktiven sportlichen Betätigung im eigentlichen Sinn (zum Beispiel der Besuch eines Fitnesscenters oder Joggen) und harter, körperlich anstrengender Arbeit (zum Beispiel Gartenarbeit, Renovationsarbeiten) unterschieden.

Wenn Patienten bereits erkrankt sind, kann körperliche Aktivität vor Rückfällen schützen und einen tödlichen Verlauf des Tumorleidens abwenden.

Dass man seinem Körper etwas Gutes tut...

...indem man sich fit hält, ist altbekannt. Darüber hinaus kann man ausserdem durch regelmässige Bewegung Übergewicht bekämpfen. Was im Übrigen auch ein signifikanter Risikofaktor für eine mögliche Magen-Darm-Erkrankung ist.

Gemessen wird dies mithilfe des «Body Mass Index» (BMI). Menschen mit einem «Body Mass Index» von mehr als 25 sind wesentlich mehr gefährdet.

Es gilt: Je stärker das Übergewicht, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung.