Bei einem plötzlichen Herzstillstand kommt es häufig zum sogenannten „Herzkammerflimmern“ und das Opfer bricht unvermittelt und meist ohne jegliche Vorwarnung zusammen, verliert das Bewusstsein und hört umgehend auf zu atmen - nun wird die Zeit knapp.

Ab diesem Zeitpunkt werden das Gehirn und die Organe nicht mehr mit Blut und Sauerstoff versorgt. Nun hängt das Überleben von der sogenannten Überlebenskette ab, welche durch jedermann eingeleitet werden kann und für welche schon vor dem Eintreten des plötzlichen Herzstillstands durch Schulung, Erste-Hilfe-Material und einem Defibrillator (AED) bestmögliche Bedingungen geschaffen werden können.

Wenn keine effektiven Wiederbelebungsmassnahmen eingeleitet werden und das Kammerflimmern nicht innert kürzester Zeit durch eine Defibrillation beendet wird, bleibt in der Regel keine Überlebenschance.

Der plötzliche Herzstillstand fordert mehr Leben als Brustkrebs, Lungenkrebs und HIV/AIDS. Zusammen.

Angesehene Organisationen, wie der schweizerische Wiederbelebungsrat (SRC) empfehlen nach der Alarmierung des Rettungsdienstes einen sofortigen Beginn mit Herzdruckmassage und eine unmittelbare Frühdefibrillation innert der ersten 3 bis maximal 5 Minuten nach Eintritt des Herzstillstands. Diese drei Bestandteile der Überlebenskette können nahezu von jedem Menschen durchgeführt werden. Der Rettungsdienst braucht in der Regel jedoch deutlich länger, bis er vor Ort ist und kann dieses Zeitfenster meist nicht einhalten.

Die Anschaffung von Defibrillatoren (AED) und das Training der Mitarbeitenden ist eine Investition in den Menschen und in das Geschäft eines Unternehmens und kann auch für Gemeinden, Sportvereine, Schulen und Bereiche der Öffentlichkeit, wie Einkaufscenter, Flughäfen und Bahnhöfen sinnvoll sein.

Für jede Anwendergruppe stehen heute optimale Geräte und Lösungen zur Verfügung, die einfach und sicher zu bedienen sind. AED (Automatisierte Externe Defibrillatoren) wurden speziell für Laienhelfer mit geringer oder keiner Ausbildung in Wiederbelebung entwickelt und bieten die gleiche Qualität und Leistungsfähigkeit, wie professionelle Geräte. Nach dem Einschalten führen die Geräte den Ersthelfer mit Sprachanweisungen durch die einzelnen Schritte und entscheiden zuverlässig ob ein lebensrettender Elektroschock erforderlich ist. Darüber hinaus wird der Ersthelfer durch das Gerät bestens bei der Wiederbelebung unterstützt. Solche Geräte sind erschwinglich und wartungsarm, testen ihre Funktionsfähigkeit automatisch und zeigen Ihre Einsatzbereitschaft jederzeit in einer Anzeige an.

Es gibt zahlreiche Hersteller der kleinen Lebensrettenden Geräte, welche teilweise mit unterschiedlichen Optionen ausgestattet sind. Eine Beratung durch einen herstellerübergreifenden Fachhändler ist daher empfehlenswert, da dieser auch über das gesamte Projekt hinweg mit seinem Know-how und seinen Erfahrungen unterstützen kann.